ARM-basierende Server sind in den europäischen Rechenzentren angekommen

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Die großen ARM-Anbieter heizen den Wettbewerb an und könnten möglicherweise für Preissenkungen bei Atom- und Xeon-Prozessoren sorgen. Das heißt, dass diese Prozessoren für Unternehmen jeder Größe wahrscheinlich erschwinglicher werden. Das wiederum ist von elementarer Bedeutung, um mit den exponentiell wachsenden Datenmengen zurecht zu kommen. Allerdings ist die Leistungsfähigkeit noch immer ein Thema. Das ARM-Ökosystem muss sich erst mit der Zeit entwickeln, bevor seine offene Community ernsthafte Mehrwerte für die Anwender bieten kann.

Eine interessante Sichtweise: ARM-Prozessoren für Server wie der im zweiten Halbjahr 2014 erwartete AMD Opteron Seattle werden durch die zusätzliche Konkurrenz für günstigere Preise bei Intels Xeon und Atom sorgen. Das wäre elementar wichtig, damit sich Unternehmen weiter zusätzliche Intel-Produkte leisten zu können. Als echte Konkurrenz werden es ARM-CPUs im Rechenzentren bei allen Standard-Workloads wie Virtualisierung auch schwer haben, zu sehr mangelt es noch an der Leistungsfähigkeit. Auch die Performance pro Watt von Intels 22-nm-CPUs ist schwer zu toppen, noch 2014 kommen die ersten 14-nm-Modelle für Server. Ihr Nischendasein werden ARM-Server aber bestimmt finden, insbesondere in großen Webserver-Farmen, wo Performance nicht so essentiell ist.