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Homespot: Kabel Deutschland erklärt Bedingungen für private Hotspots

Jeder Kunde von Kabel Deutschland, der über Kabelmodem mit WLAN online ist, kann bald zu einem öffentlichen Hotspot für andere Kunden des Unternehmens werden. Wer das nicht möchte, obwohl er selbst nicht haften muss, hat sechs Wochen Zeit zum Widerspruch.

Dass Kabel Deutschland Kunden mit WLAN-Kabelmodem automatisch zu Hotspots für andere Kabelkunden aktiviert, ist alles andere als kundenfreundlich. Wer nicht innerhalb von sechs Wochen nach Erhalt der Post widerspricht, ist ein Hotspot. Immerhin lässt sich die Funktion wohl auch noch später über das Kundencenter deaktivieren.

Zwar soll jeder sich einloggende Nutzer eine eigene IP erhalten und auch durch zusätzliche 10 Mbit/s Bandbreite soll die eigene Bandbreite nicht beeinflusst werden, trotzdem hätte ich selbst Sicherheitsbedenken. Außerdem will ich nicht irgendwelche Aktivitäten auf dem eigenen Router und damit einen – wenn auch geringen – höheren Energieverbrauch des Routers.

Warum gibt Kabel Deutschland Kunden, die die Funktion bereitstellen (aktiv, nicht automatisch!), einen Anreiz in Form beispielsweise zusätzlicher kostenloser Dienste oder andere Vergünstigungen – das wäre kundenfreundlich!

Von Christian Meyer

Ich bewege mich viel im Netz Und so manches was ich dort entdecke ist es wert, herausgepickt zu werden. Noch wichtiger erscheint mir, das Gelesene zu kommentieren und einzuordnen. Diesen Mehrwert wissen Leser von kuratr zu schätzen, da bin ich mich sicher.
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