Spionagesoftware Uroburos: Selbst Computer ohne Internetverbindung sind unsicher

Kuratiert von Christian Meyer am

Einmal auf einem Rechner installiert, sichert der Virus Uroburos heimlich Daten, die er über jeden anderen beliebigen Rechner in einem Netzwerk versenden kann. Im sogenannten Peer-to-peer-Modus kommunizieren Rechner miteinander, die in einem solchen Netzwerk, aber nicht mit dem offenen Internet verbunden sind. Der Uroburos-Schädling sucht automatisch nach einem Rechner innerhalb dieses Netzwerkes, der doch online ist, um von dort seine Daten an die Hintermänner zu versenden.

Einen Rechner nicht mit dem Internet zu verbinden ist zunächst eine gute Prävention um nicht ausgespäht zu werden. Hängt dieser aber im Netz und ist mit anderen Rechnern verbunden, nutzt das auch nichts. Zumindest dann nicht, wenn der  – nach Expertenmeinung vom russischen Geheimdienst erschaffene – Virus dort sein Werk verrichtet.

Kategorie Digitalisierung

Christian Meyer

Ich bewege mich viel im Netz Und so manches was ich dort entdecke ist es wert, herausgepickt zu werden. Noch wichtiger erscheint mir, das Gelesene zu kommentieren und einzuordnen. Diesen Mehrwert wissen Leser von kuratr zu schätzen, da bin ich mich sicher. Wer meine Meinung zu aktuellen Themen in der IT-Branche hören möchte, dem sei mein weiteres Projekt Channelcast ans Herz gelegt. Meine Brötchen verdiene ich als Director Content bei IDG in München.