Wie Google über 40.000 Macs verwaltet

Kuratiert von Christian Meyer am

Zwar unterstütze Google vier Desktop-Betriebssysteme für den Firmeneinsatz, darunter Windows, Ubuntu und Chrome OS – doch Mac OS X sei inzwischen die Standardwahl. Wer bei Google anfange und statt eines Macs einen anderen Firmen-Computer wolle, müsse dafür erst einen „Business Case“ liefern, erzählte der für „Macintosh Operations“ zuständige Clay Caviness.

Apples eigene Management-Tools OS X Server und Remote Desktop setze Google nicht ein – wenn man „über 50, 100, 200 Maschinen“ verwalte, „brechen die zusammen“, betonte Claviness. Stattdessen greift Google auf Open-Source-Tools sowie Eigenentwicklungen zurück (…)

Selbiges bekomme ich von Unternehmen zu höre, die Aberhunderte von Macs im Einsatz haben. System-Management mit den Bordmitteln von Apple ist schier unmöglich.

Cupertino signalisiert jedoch keinerlei Unterstützung in diese Richtung, zu sehr hat man den Consumer-Markt im Auge. Selbst Anlaufstellen wie Joint Venture für Geschäftskunden helfen hier nicht weiter. Kein Wunder, das so manches Unternehmen das Thema Consumerization inzwischen verflucht. Hilf dir selbst – Apple tut es nicht.

Kategorie Digitalisierung

Christian Meyer

Ich bewege mich viel im Netz Und so manches was ich dort entdecke ist es wert, herausgepickt zu werden. Noch wichtiger erscheint mir, das Gelesene zu kommentieren und einzuordnen. Diesen Mehrwert wissen Leser von kuratr zu schätzen, da bin ich mich sicher. Wer meine Meinung zu aktuellen Themen in der IT-Branche hören möchte, dem sei mein weiteres Projekt Channelcast ans Herz gelegt. Meine Brötchen verdiene ich als Director Content bei IDG in München.