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Apple kündigt Mac App Store Großeinkäufe für Geschäftskunden und Bildungseinrichtungen an

Apple weitet sein Volume Purchase Programm aus. Mit dem bevorstehenden Starttermin von OS X Mavericks kündigte Apple in einem E-Mail an Entwickler an, bald Großeinkäufe für Geschäftskunden und Bildungseinrichtungen über den Mac App Store zu ermöglichen.

Apples Volume Purchase Programm (VPP) besteht seit 2010 und gibt Geschäftskunden und Bildungseinrichtungen die Möglichkeit, im iOS App Store bei Abnahme mehrerer Kopien einer App Rabatte zu bekommen.

Das wird für mächtig Ärger im Channel sorgen. Cancom & Co. werden davon wenig  begeistert sein. Und so wie ich Apple kenne, wurden die Reseller nicht vorab informiert.

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Erfahrungsbericht: Threema sichert Chats mit Verschlüsselung ab

Fazit: Threema ist eine gute Alternative zu WhatsApp – noch fehlen die Nutzer

Threema funktioniert sehr gut und kann mit WhatsApp problemlos mithalten. Einziger Nachteil ist aktuell, dass der Messenger noch nicht weit verbreitet ist. In den letzten zwei Monaten stieß kaum ein Kontakt über die Synchronisierung zu Threema.

Am besten haben persönliche Überredungskünste gewirkt – zufrieden waren aber schließlich alle. Empfehlenswert ist der Dienst für jene, die Wert darauf legen, dass die Kommunikation mit Freunden, Familie, Kunden oder Informanten abhörsicher ist.

Ich kann Threema sehr empfehlen. Man muss sich etwa fünf Minuten Zeit bei der Einrichtung nehmen. Ich bin erstaunt, wie viele meiner Kontakte im Business-Umfeld Threema nutzen.

Vielleicht wird das Thema Wirtschaftsspionage inzwischen doch  ernst genommen. Auf WhatsApp sollte man  – vor allem im geschäftlichen Umfeld – besser verzichten – der Chat wird ganz sicher abgeschnorchelt. Meine ID bei Threema lautet übrigens ZYRFRTAN.

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Ex-Microsoft-Mitarbeiter: NSA untergräbt Demokratie

Caspar Bowden war zwischen 2002 und 2011 „Chief Privacy Adviser“ bei Microsoft. Jetzt trägt er nicht einmal mehr ein Smartphone mit sich. Während seiner Zeit beim Software-Giganten habe er nichts von der Zusammenarbeit mit der NSA bemerkt. Die Veröffentlichungen über Programme wie PRISM hätten ihn schockiert, so Bowden gegenüber dem Guardian.

Den Sicherheitsvorkehrungen von Microsoft traue er überhaupt nicht. Aus Furcht vor staatlicher Überwachung nutzt der ehemalige Microsoft-Datenschützer nur noch Open-Source-Software, deren Code er selbst auf Fehler und Hintertüren untersuchen kann. Ein Smartphone habe er schon seit zwei Jahren nicht mehr, so Bowden.

Aus der Ecke hätte ich so eine Offenbarung am wenigsten erwartet.