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Sprachsteuerung: Mit welcher Maschine werden wir zukünftig sprechen?

Man kann sich diese Schnittstelle zwischen sehr vielen Anbietern und sehr vielen Nutzern als Zollhäuschen vorstellen. Der Tech-Analyst Ben Thompson nennt sie „choke point“, also Engpass. „Betriebssysteme sind die Engpässe ihrer jeweiligen Wertschöpfungsketten“, schreibt er. „Und das Geld fließt immer zu diesen Engpässen.“ Ein weiterer Vorteil: Wer alle Kundenwünsche an der Quelle aufnimmt und auswertet – vom Tablet über den Pkw bis zum Smart Home –, verfügt zum einen über mehr Datensätze als alle anderen, um sein System kontinuierlich zu verbessern. Zum anderen kann er die Konditionen bestimmen, zu denen Dritte Zugriff auf Profile und Wünsche der Verbraucher bekommen.

Quelle: Sprachsteuerung: Mit welcher Maschine werden wir zukünftig sprechen? – brand eins online

Was vorgestern bei Software für den PC, gestern bei den Apps für Smartphones galt, wird auch bei den Skills für die Sprachsteuerung gelten: Das digitale Geschäftsmodell bleibt im Grunde seines Wesens unverändert.

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Gründer von Pirate-Bay gründet anonymen Domain-Service Njalla

Wer eine Top-Level- bestellt, muss Namen und Adresse preisgeben. Das verlangt die ICANN, welche die Vergabe von Domainnamen und Adressen im Internet koordiniert. Diese persönlichen Daten sind über Whois-Abfragen für jedermann einsehbar – ein Problem beispielsweise für politische Aktivisten. Ihnen und anderen will nun helfen: Der Gründer von The hat mit einen Domain-Dienstleister für Menschen gestartet, die ihre „Privatsphäre ernst nehmen“. Die Firma mit Sitz in Nevis, einer kleinen Insel in der Karibik, bietet ihren Kunden anonyme Domains an und verteidigt damit die Meinungs- und Redefreiheit im Netz.

Quelle: Pirate-Bay-Gründer startet anonymen Domain-Service Njalla | heise online

Nach dem Verkauf von an den Adblock-Plus-Anbieter Eyeo geht das nächste Projekt an den Start.Man kann von Peter Sunde halten was man möchte – sich treu bleibt er.

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Traditionsunternehmen Oetker will digitaler werden

Schon vor einigen Monaten wurde bekannt, dass der Food-Riese Dr.  eine namens Oetker Digital aufbaut. Inzwischen ist klar: Der Bielefelder Konzern schickt seine Digital-Spezialisten dafür nach . Wie aus der Internetseite des Oetker-Tochterunternehmens hervorgeht, hat das Team Büros in der Greifswalder Straße im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg bezogen. Geschäftsführer sind demnach Albert Christmann, Vorstandsvorsitzender der Konzern-Holding Dr. August Oetker KG, sowie der WHU-Absolvent Joachim Harms, der zuvor unter anderem als Analyst bei der Investmentbank Merrill Lynch tätig war.

Das Logo und der Auftritt unterscheiden sich deutlich von dem der Muttergesellschaft. „Mit digitalen Ideen, Innovationen und Geschäfts­modellen begleiten wir die traditions­reiche Oetker-Gruppe in die Zukunft“, lautet das Motto, wie auf der Internetseite zu lesen ist.

Quelle: Oetkers Digital-Truppe wächst | Gründerszene

Da bin ich mal sehr gespannt, was da rauspurzeln wird.