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Der Mittelstand erkennt allmählich Geschäftspotential der Digitalisierung

Cağlayan Arkan kommt viel herum. Ob Triebwerkshersteller, Stahlkonzerne, Ölfirmen oder Versicherungen: Arkan spricht mit ihnen allen. Bei Microsoft leitet er das weltweite Geschäft des Softwarekonzerns mit Industriekunden. Er hat also wie nur wenige einen guten Überblick darüber, wie die entwickelten Länder die großen Herausforderungen angehen, die vor ihnen stehen – , das Internet der Dinge, künstliche Intelligenz. Und Arkan sagt: „Deutschland wird dabei zu den führenden Ländern gehören.“
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Doch auch wenn viele kleine und mittlere Unternehmen noch zögern, 90 Prozent von ihnen sehen in der digitalen Transformation eine Chance für sich, ergab jetzt eine Umfrage des Branchenverbandes Bitkom. Und sogar 80 Prozent der Befragten sagten, Unternehmen würden untergehen, wenn sie sich der Digitalisierung verweigerten.

 

Quelle: Digitalisierung – Der Mittelstand erkennt die Chancen – Wirtschaft – Süddeutsche.de

Wie so oft redet sich Deutschland schlechter als es in Wirklichkeit ist. Zwar sind die Digitalisierungsprojekte bei kleinen und mittleren Unternehmen mit durchschnittlich 10.000 Euro nicht gerade üppig ausgestattet, aber es ist ein Anfang. Auch der Anfang einer Lernkurve und dem Appetit nach mehr.

 

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Berliner Banken-Startup Number26 wird mit Geld überschüttet

Der reichste Mann von Asien, Li Ka-Shing (87,Vermögen laut „Forbes“: 29,5 Mrd. Dollar), beteiligt sich am Berliner Banken-Startup Number26.

Lis Finanzinvestor Horizons Ventures führe die Finanzierungsrunde im Volumen von 40 Millionen Dollar an, teilte die Online-Bank am Dienstag mit.

Zudem hätten sich die Vorstandsmitglieder des Online-Modehändlers Zalando ebenso beteiligt wie PayPal-Mitgründer Peter Thiel, der wie Axel Springers Startup-Schmiede Plug and Play schon zuvor Geld in die 2013 gegründete Firma gesteckt hat.

Quelle: businessinsider.de

Fast jeder Zweite hat seine Bank schon einmal gewechselt. Hohe Gebühren und Preise sowie schlechte Erfahrungen mit der Filiale sind die wesentlichen Gründe dafür. Doch in der Regel werden die Erfahrung mit der neuen Bank nicht besser. Sie werden nur anders. Das Fintech-Unternehmen Number 26 hat das Thema Banking neu durchdacht. Befreit von Altlasten und Zwängen, haben die Berliner auf der grünen Wiese eine Bank entstehen lassen, wie man sie sich im Zeitalter der wünscht. Mich haben die längst überzeugt und ich kann nur empfehlen, sich den Laden und vor allem die Services mal näher anzusehen. So gehen Bankengeschäfte heute.

In meinen Augen ist es kein Wunder, dass die Investoren Schlange stehen. Und: das wird die tradierten Banken, die das Thema Digitalisierung bis heute noch nicht verstanden haben, gewaltig unter Druck setzen. Wie gesagt: Die Wechselwilligkeit der Bankkunden ist ungebrochen hoch.